WENN ES PLÖTZ­LICH STILL WIRD
ZOË SCHRECKEN­BERG

ZOË SCHRECKENBERG: WENN ES PLÖTZLICH STILL WIRD (c) Lukas Ipsmiller
Eine Person bewegt sich auf einer Bühne unter intensiv rotem Licht. Die Person kniet auf einer gefalteten Gitterplane, der Oberkörper ist weit zurückgelehnt. Im Hintergrund sind gekachelte Wandflächen und technische Installationen sichtbar.
ZOË SCHRECKENBERG: WENN ES PLÖTZLICH STILL WIRD (c) Lukas Ipsmiller
Eine Person sitzt an einem Tisch mit Laptop, MIDI-Keyboard und Audiotechnik. Die Szene ist vollständig in rotes Bühnenlicht getaucht. Kabel, Regler und elektronische Instrumente prägen das technische Setup vor einer perforierten Wandfläche.
ZOË SCHRECKENBERG: WENN ES PLÖTZLICH STILL WIRD (c) Lukas Ipsmiller
Eine Person bewegt sich auf einer Bühne unter intensiv rotem Licht. Die Person kniet auf einer gefalteten Gitterplane, der Oberkörper ist weit zurückgelehnt. Im Hintergrund sind gekachelte Wandflächen und technische Installationen sichtbar.
ZOË SCHRECKENBERG: WENN ES PLÖTZLICH STILL WIRD (c) Lukas Ipsmiller
Eine Person sitzt an einem Tisch mit Laptop, MIDI-Keyboard und Audiotechnik. Die Szene ist vollständig in rotes Bühnenlicht getaucht. Kabel, Regler und elektronische Instrumente prägen das technische Setup vor einer perforierten Wandfläche.

Staatstheater Darmstadt – Kammerspiele

Sa. 14.11. | 18:00 Uhr, Meet the Artists im Anschluss So. 15.11. | 18:00 Uhr

Dauer: ca. 40 Minuten
Sprache: Keine Sprachkenntnisse erforderlich

Tickets: 16€

Inhalt

WENN ES PLÖTZLICH STILL WIRD ist eine körperliche und musikalische Auseinandersetzung mit drohender Gefahr: der Moment, bevor etwas passiert, etwas in der Luft liegt, aus dem Gleichgewicht gerät, sich in der Atmosphäre verschiebt. Die Intuition setzt ein, bevor das Bewusstsein greifen kann. In diesem Augenblick schiebt sich der Körper zwischen dem Selbst und der Welt. Ein Moment absoluter Präsenz.
Inspiriert von Actionfilmen und Horror-Survival-Spielen übersetzt das Stück brutale Nahkampfsituationen weiblicher Protagonistinnen in choreografische Sprache. Auch eigene Interviews und Erlebnisberichte von Sicherheitskräften und Menschen aus Gefahrenberufen flossen in die Bewegungsrecherche ein.

Wie manifestiert sich die Gefahr im Körper? Wo baut er Spannung auf? Welche Haltungen entstehen?

Die Musik, komponiert und live gespielt vom Elektronikmusiker Sebastian Wasner, und das immersive Bühnen- und Lichtdesign des Künstlers Lukas Ipsmiller erschaffen einen Raum, in dem verinnerlichte Gefahr in Bewegung, in Handlungsfähigkeit versetzt wird.

Im Stück werden zahlreiche Stroboskop-Effekte eingesetzt, die lichtempfindliche Zuschauende beeinflussen könnten.

Was sind Hinweise zum Inhalt und zu sensorischen Reizen?

Credits

Choreografie und Performance: Zoë Schreckenberg
Musikkomposition und Live-Sound: Sebastian Wasner
Licht-, Bühnen- und Kostümbild: Lukas Ipsmiller
Schauspiel-Supervision: Antonia Scharl
Outside Eye: Charline Corcessin, Felix Chang

WENN ES PLÖTZLICH STILL WIRD ist eine Koproduktion des Hessischen Staatsballetts im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main.

Fotos: Lukas Ipsmiller