ZU VERSCHENKEN (PHASE 3)
RODRIGO ANDREOLLI

Do. 26.10.–So. 14.11. - Augmented-Reality-App
Verschiedene Spielstätten

Sa. 13.11. | 17–22 Uhr - Installation
So. 14.11. | 16–20 Uhr - Installation
So. 14.11. | 20 Uhr - Performance
Frankfurt LAB – Halle 2

 

Zu verschenken ist ein Spiel der Gegebenheiten, das dafür geschaffen ist, zu verschwinden oder als Erinnerungen, Daten und virtuelle Manifestationen zu erscheinen. In seinem mehrteiligen Projekt beschäftigt sich der Performancekünstler Rodrigo Andreolli mit den widersprüchlichen Ökonomien der Gabe, die in Objekte eingeschrieben sind, die Menschen zum Mitnehmen im öffentlichen Raum hinterlassen haben. Mit Kolleg*innen ist Andreolli im vergangenen Jahr durch Straßen flaniert und hat diesen Müll einer exzessiven Gesellschaft – Möbel, Geräte und Kleider – zusammengetragen und als haufenförmige Objekte in eine neue, vorübergehende Existenz entführt. Nun kehren diese Erscheinungen in der dritten Phase des Projekts zurück. Als Augmented-Reality-Skulpturen füllen sie die Foyers der Festivaltheater, die mithilfe einer App sichtbar sind. Zudem werden diese Simulakren einer Choreografie in einer Installation und einer Performance abschließend zusammengeführt.

Konzept: Rodrigo Andreolli
Sammeln & Anhäufen: Miguel Caldas, Ida Daniel, Carolina Mendonça, Mara Kirchberg, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy, Gry Tingskog
Licht: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Gry Tingskog
Sound: Miguel Caldas, Amina Szecsödy
Bilder: Rodrigo Andreolli, Patrick Faurot, Todor Stoyanov, Amina Szecsödy
A.R. Skulpturen: Rodrigo Andreolli, Todor Stoyanov


Beiträge bei Spaziergängen: René Alejandro Huari Mateus, Rose Beermann, Diana DeFex, Nina DeLudemann, Katja Cheraneva, Bojana Kunst, Patrick Faurot, Eliza Goldox, Romuald Krezel, Lee Mun Wai, Carina Premer, Max Smirzitz, Tomás de Souza

Ein Projekt von Rodrigo Andreolli in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm und dem Masterstudiengang Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Hessischen Theaterakademie. Eine erste Recherche wurde ermöglicht durch das Programm #takecare des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

 

Fotos: Rodrigo Andreolli und Eliza Goldox