Vanishing Place
Luna Cenere

Staatstheater Darmstadt – Kammerspiele

Sa. 11.11. I 21 Uhr

 

Dauer: 60 Min. 
Tickets: 17 €/ ermäßigt 9 €

Teaser (via Vimeo)

Verschwinden, um den Körper sprechen zu lassen. Luna Cenere schafft mit ihrem neuen Stück Vanishing Place eine faszinierende Choreografie, die zur Essenz von Tanz, zum Verhältnis von Körper, Raum und Bewegung führt. Der menschliche Körper wird zur Landschaft, seine Nacktheit zur unerlässlichen Bedingung, die ihn durch Zeit und Raum trägt. „Was ist der Körper auf der Bühne? Ich wollte, dass er etwas anderes wird, etwas, das nicht nur ein anthropomorpher Körper ist, sondern ein kollektives Gedächtnis, eine Suggestion für den Zuschauer, ein Element der Landschaft, in der jeder etwas sieht. Der nackte Körper kann auch abstrahiert werden, vor allem wenn man die frontale Beziehung zum Zuschauer aufhebt. Wenn man das Gesicht und das Geschlecht zum Verschwinden bringt, ist es die Person, die sich ausdrückt“, so Luna Cenere. 

Seit ihrer ersten Kreation, dem Solo Kokoro (2017), hat sich Luna Cenere von The Invisible Actor von Yoshi Oida und Lorna Marshall inspirieren lassen sowie von der Arbeitsweise des langjährigen Regisseurs Peter Brook, der den Schauspieler „verschwinden“ lässt, um die Performance erscheinen zu lassen. Und so folgt Luna Cenere mit Vanishing Place auch dieser Spur – einer Arbeit über das Enthüllen und Verbergen.

Choreografie & Konzept: Luna Cenere
Performance: Marina Bertoni, Francesca La Stella, Ilaria Quaglia, Davide Tagliavini, Luca Zanni
Musik: Renato Grieco
Lichtdesign: Giulia Broggi
Raum: Raffaele di Florio
Management & Vertrieb: Körper | Domenico Garofalo

Eine Produktion von La Biennale di Venezia, Körper | Centro Nazionale di produzione della Danza, Teatro di Napoli – Teatro Nazionale, Hessisches Staatsballett, Agora de la danse – résidences de création croisées en danse entre l’Italie et le Québec with CINARS and NID Platform, Oriente Occidente, MIC – Direzione Generale Spettacolo, Istituto Italiano di Cultura – Colonia and Istituto Italiano di Cultura – Montreal. Realisiert im Rahmen von Residenze coreografiche Lavanderia a Vapore und dank einer Residenz bei FABBRICA EUROPA / PARC Performing Arts Research Centre. Dank an NID Italian Dance Platform_ progetto residenze internazionali.

Foto: Courtesy La Biennale di Venezia - ph. Andrea Avezzù