inviolate trilogy - part i: presences past
Perel

Mi. 9.11. | 18 Uhr

Künstler*innenhaus Mousonturm - Studio 1

 

In englischer Sprache

Work in progress

Eintritt frei

Was sind zugängliche Tanzpraktiken, die Unaussprechliches ausdrücken und dabei aber doch Sprache verwenden, weil die bisherigen Bewegungen für nicht behinderte Körper erdacht wurden?

Ausgehend von den sogenannten Euthanasie-Morden der Nazis, denen über 300.000 behinderte Menschen zum Opfer fielen, beschäftigt sich Perel mit der Vermittlung von Unaussprechlichem. Während einer Residenz inmitten des zweiten pandemischen Lockdowns 2020 besuchten Perel und sein Team die am nächsten an Frankfurt am Main gelegene T4-Tötungsstätte in Hadamar. Im Rahmen des diesjährigen Tanzfestivals Rhein-Main geht die Arbeit an dieser Recherche weiter.  Begleitet von der Musikerin Dina Maccabee wird Perel den Probenprozess eröffnen und das Publikum in englischer Sprache zu einer somatischen Reise einladen.

Künstlerische Leitung: Perel
Musik: Dina Maccabee
Dramaturgische Begleitung: Leander Ripchinsky
Produktion: Dennis Hoss

 

Die Recherche wird ermöglicht durch eine #Take Heart-Residenz, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.