MEMENTO
Tim Plegge / Hessisches Staatsballett

Fr. 29.10 | 19.30 Uhr - 19 Uhr Einführung
Do. 4.11. | 19.30 Uhr - 19 Uhr Einführung
Staatstheater Darmstadt - Großes Haus


Dauer: ca. 90 Min.

Auseinandergerissen wehen die Wesen im Wirbel unter unbekanntem Firmament. Erinnerungen steigen auf und schützen vor dem Zerstäuben. Fragmente von Leben, greifbar in ihrem Verschwinden. Einst Raumzeit geteilt, verflüchtigen sie sich, diese Partikel, in einem Augenblick von Ewigkeit. Das Ende hegt einen Zauber in seinem Anfang. Zäsuren, diese Inseln im steten Fluss des Vergehens. Atempausen in einem währenden Gewesensein. Der Hauschoreograf des Hessischen Staatsballetts Tim Plegge knüpft mit seiner neuen Kreation memento an die Idee des Loslassens und Kraftschöpfens aus Ängsten, Trauer und Tod an. Ohne konkrete Situationen zu bebildern, entwirft Plegge einen Reigen, der den Menschen und seine Fähigkeit zur Transformation aus Krisenmomenten zeigt. Ein Aufruf, sich seiner Sterblichkeit ebenso bewusst zu werden wie der Kostbarkeit des Lebens. Und ein Feiern des Augenblicks zwischen „memento mori“ und „memento vivere“.

Sprache: Deutsch
Choreografie: Tim Plegge
Musikalische Leitung: Johannes Zahn
Musik: Max Richter, Roald Baudoux, Peer Baierlein
Bühne: Andreas Auerbach
Licht: Tanja Rühl
Kostüm: Judith Adam
Projektionen: Frieder Weiss
Luftobjekt: Frank Fierke
Dramaturgie: Lucas Herrmann


Eine Produktion des Hessischen Staatsballetts.

 

Foto: De-Da productions