Horizonte
Zweiteiliger Ballettabend von Alexander Whitley und Sharon Eyal/Gai Behar

Fr. 6.11. | 19.30 Uhr - Premiere
So. 8.11. | 18 Uhr
Mi. 11.11. | 19.30 Uhr
Sa. 14.11. | 19.30 Uhr
Hessisches Staatstheater Wiesbaden – Großes Haus

Zwei starke zeitgenössische Tanzpositionen zeigt das Hessische Staatsballett an dem Doppelabend Horizonte mit dem Auftragswerk The Butterfly Effect (AT) des britischen Choreografen Alexander Whitley und Untitled Black der Israelin Sharon Eyal. Elementare Kräfte des Tanzes kommen zusammen, die in ihrem jeweiligen Aggregatzustand unterschiedlicher nicht sein könnten. Inspiriert vom „Schmetterlingseffekt“ aus der Chaostheorie kreiert Whitley einen dynamischen Raum des Bewegungsflusses, der sich vom leichten Flügelschlag zum Hurrikan entfacht. Dahingegen setzt Eyal mit ihrer unverkennbaren choreografischen Signatur einen atmosphärisch dichten, energetisch aufgeladenen Tanz in den Mittelpunkt, der sich ekstatisch zu wummernden Beats ereignet und ins Bewusstsein einhämmert. Die Choreografien zeigen den Menschen in der wechselseitigen Beeinflussung von Geist und Materie, im Zwiespalt seiner Existenz als Geschöpf und Maschine. In diesem Spannungsfeld der Extreme bewegen sich die Tänzer*innen zwischen zwei Polen, die in ihrer Unvereinbarkeit verbunden sind.

The Butterfly Effect (AT)
Choreografie:  Alexander Whitley
Musik: Ryan Lee West (aka Rival Consoles) 
Lichtdesign: Guy Hoare
Dramaturgie: Lucas Herrmann

Untitled Black
Choreografie: Sharon Eyal
Co-Kreation: Gai Behar
Musik: Ori Lichtik
Lichtdesign: Bueno Avi Yona (Bambi)
Choreografische Assistenz: Olivia Ancona, Lotem Regev
Kostüm: Maayan Goldman

Probenleitung, Choreografische Assistenz: Uwe Fischer, Jaione Zabala

Fotos: De-Da Productions

 

Eine Produktion des Hessischen Staatsballetts.