Glory
Jeremy Wade

Aufgrund des aktuellen Beschlusses der Bundesregierung und der Regierungschef*innen der Länder ab dem 2.11. alle Theater zu schließen, entfallen alle Präsenzveranstaltungen des Tanzfestivals Rhein-Main ab dem gleichen Datum. Der Tanztag Rhein-Main muss ebenfalls entfallen.

Bereits gekaufte Tickets werden automatisch rückerstattet. Sie werden von den Theatern oder dem Ticketservice kontaktiert. Dies kann aufgrund des hohen Stornierungsaufkommen etwas dauern. Bitte haben sie Geduld.

Alternativ zur Ticketrückgabe können bereits gekaufte Tickets für Veranstaltungen am Künstlerhaus Mousonturm und im Frankfurt LAB auch gespendet werden. Dies gilt für Veranstaltungen, bei denen die Rückerstattung noch nicht stattgefunden hat. Die Aktion läuft unter dem Namen #seidabeispendedeinticket über Reservix.

Ein liebevolles Lächeln, das zum teuflischen Grinsen mutiert. Zwei Körper, von eruptiven Ausbrüchen geschüttelt, zitternd und zuckend, verletzlich und energiegeladen zugleich. Das Bessie-prämierte Stück Glory des in Berlin lebenden Choreografen Jeremy Wade ist auch in seiner vierten Bearbeitung von mitreißender Intensität. Ein bedingungsloses, nacktes Duett, in dem Wade und der Tänzer Sindri Runudde die Brutalität durchleben, die Normen auf den Körper ausüben. Zu den mitreißenden Elektrosounds von Lou Drago ringen zwei Körper mit Agonie und Ekstase und entwickeln einen Tanz der Nicht-Zugehörigkeit, in dem die Gegenpole von Scham, Reue, Erniedrigung, Rausch, schließlich Unterwerfung und Hingabe umgeformt und durchbrochen werden.

Konzept, Choreografie: Jeremy Wade
Performance: Jeremy Wade, Sindri Runudde
Musik: Lou Drago
Licht: Andreas Harder
Probenleitung: Michael Rolnick
Künstlerische Unterstützung, Assistenz: Darcey Bennett
Fotos: Dieter Hartwig

 

Eine Produktion von Jeremy Wade: Unterstützt durch Dance Theatre Workshop und Jerome Foundation's First Light Program. Mit Dank an Springdance und Tanztage Berlin. Die Wiederaufnahme wurde unterstützt durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Das Gastspiel ist gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder. Teil der Reihe „Corponomy – Politiken des Körpers in Tanz, Performance und Gesellschaft“, gefördert durch die Bundeszentrale für Politische Bildung.